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Bericht Ironman Austria 2015

TRIATHLON-LANGDISTANZ  |  VERANSTALTUNGSORT: KLAGENFURT |  DATUM: 28.06.2015  |  BERICHT/FOTOS: WOLFRAM VERDIANZ/WOLFGANG SCHINNERL

 

IRONMAN – Klagenfurt 2015

Wolfgang Schinnerl und Wolfram Verdianz haben die X-TRIM Fahnen hoch gehalten!

 

 

 

Es bleibt schon etwas Besonderes, so ein IRONMAN

 

Mit der Anmeldung switcht der Schalter im Gehirn um und die Spannung steigt!

Lange Vorbereitung, oft mit Hindernissen.

 

Dann:  Anreisen, Einchecken, im Geiste alles durchgehen, viel  trinken, Small Talks, der Puls steigt . . . man muss nicht viel beschreiben, jeder empfindet es ein bisschen anders, aber irgendwie ist es ein super Gefühl, wenn man es gut bis hierher geschafft hat.

 

Und wenn du am Sonntag kurz vor dem Startschuss stehst, gemeinsam mit allen Anderen, du weißt, dass deine Liebsten und Freunde dir die Daumen halten und nur mehr Sekunden sind, bis es los geht – und einen Tag später läufst du im Ziel ein,  „Leiteln“ , das ist auch im Nachhinein ein stolzes Gefühl!

 

Zur Vorbereitung:

 

Wolfgang:

Nach längerer Langdistanzabsenz war Klagenfurt meine große Motivation für viele, viele Lauf-KM (jede Woche ein 3Stunden-Lauf!!) und in St.Pölten hat der Radsplit einen starken Eindruck hinterlassen.

Das Trainingslager in Kroatien hat seine Wirkung offensichtlich nicht verfehlt, ich konnte einige wertvolle Kilometer sammeln. Vor allem auf dem Weg vom Tisch zum Hotel-Buffet und wieder retour.

 

Wolfram:

Ich hatte das Ziel, mit weniger Stunden im Training auszukommen. Immerhin hab ich 2010 noch fast 20Std/Wo vor dem Ironman trainiert, jetzt waren im Schnitt ca. 15 Std.

Schön war es allemal, zu wissen, dass Wolfgang und ich St. Pölten und Klagenfurt gemeinsam machen.

 

Zum Bewerb:

Wolfgang:

 

Meine Befürchtungen zum Wellenstart sollten sich nicht als unbegründet herausstellen. Ich wurde von den hinteren beiden Startwellen überrollt! Ich wurde im Wasser getreten, gewürgt, und man hat versucht, mich zu ertränken. Genau in dieser Reihenfolge. Umso erfreuter war ich, als ich meinen swim-split erfuhr: über 30 min schneller als 2012.

Das darf sich zum einen Peter K. auf seine Fahnen heften, und ist andererseits auch meinem schwarzen Anzug (nicht der für Sonntag) geschuldet.

Am Rad konnte ich mich gut verpflegen und meine Strategie beibehalten, ein bisserl schneller hätt's allerdings schon sein dürfen.

 

Zu Beginn des Marathons war ich noch sehr zuversichtlich, meinen Game-Plan durchzuziehen. Gehen nur an den Labestellen erlaubt. Aber

erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Bei Km 32 traf ich jemanden, den ich zuvor nur von Erzählungen kannte: Der Mann mit dem Hammer! Alle Systeme auf Null.

Ich schnappte mir bei der Labe alles, was irgendwie ess- und trinkbar und konnte so ein DNF auf dem letzten Zacken verhindern.

An laufen war ohnedies nicht zu denken. Allein der Gedanke an meine Familie, Freunde und x-trimler im  Ziel hielten mich auf den Beinen.

Als mich dann ca. 2 km vor dem Ziel einer meiner besten Freunde 'abholte' und mich begleitete, wusste ich: Mit dieser Unterstützung packst es!

 

 

 

 

Wolfram:

Ich bin viel alleine geschwommen – sehe die Startwellen positiv.

 

Auf dem Rad waren natürlich die ersten Kilometer  am Südufer ein einziger „Luftzug“  – laufend kamen von hinten Agegrouper der M35. Da kam Stimmung auf.

 

Die Hügel langsam fahren war die Devise.

 

Die 2. Runde hat schon mehr weh getan.

 

Und beim Laufen war wieder viel Kopfarbeit gefragt – nichts Neues.

Ich hab meine Splitzeiten vorher genau „erraten“

 

Und: Durchschnittspuls Rad + Laufen: 127 (!), also für den Kreislauf optimal . . .

 

 

Sie beginnt wieder: die Spannung vor HAWAII!

 

Klagenfurt mit der Feier, der Slotvergabe und 1 Woche Schlemmen sind  vorbei und jetzt heißt es allmählich wieder Spannung aufbauen. Litschau (Doppelolympisch im August) und der eine oder andere Wettkampf werden mit eingeplant und sicher kommen noch einige schweißtreibenden „Angelegenheiten“ wieder auf mich zu.

 

In Summe:

 

Viel, viel Stimmung an der Strecke – mit dabei Clubkollegen, Freunde, Verwandte und unsere größte Motivationshilfen Sandra und Margareta, als die eigentlichen „Hotspots“!

 

Wir danken euch allen fürs Anfeuern !!!!

 

Vielleicht bekommt der/die  Eine oder Andere lange Zähne . . .

Ein fixe Anmeldung für 2016 haben wir ja bereits, gell Chris Feuchter.

 

Wolfgang:

Ich kann mich den Worten von Wolfram nur anschließen, Danke vielmals für den Support! Ohne geht nämlich genau gar nix!

Das wichtigste für mich: vielen Dank an die beste Ehefrau von allen, ohne Ihre Unterstützung wäre ein Ironman für mich nicht möglich.

Wir haben das gemeinsam geschafft.

 

 

 

 

 

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