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Bericht Ötztaler Radmarathon

RADMARATHON |  VERANSTALTUNGSORT: ÖTZTAL |  DATUM: 31.08.2014  |  BERICHT/FOTOS: TORREITER PAUL

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Ötztaler Radmarathon– Lebe Deinen Traum

 

 

Ein Saison – Highlight, für fünf  X-trimler, darunter Hermine Steiner, Christoph Haberer, Heimo Wedenhin, Gerald Köck und Paul Torreiter die sich der außergewöhnlichen Herausforderung von 238 Kilometer und 5500 Höhenmeter, mit  ca 4100 Gleichgesinnten stellten.

 

Start war um 6:45, das Wetter hält auf jeden Fall noch. Hektisch und nervös kann es zugehen nach dem Start, vor allem die ersten 32 Kilometer bis nach Ötz. Es geht nur bergab und Tempo wird dazu auch ordentlich gemacht. Keiner will hier stürzen.

 

Ich war froh, als es endlich in den Anstieg zum Kühtai ging. In diesem Abschnitt ist immer mit Weidevieh, auch mit Pferden zu rechnen. Leider ist, wie ich nach dem Rennen erfahren habe, am Kühtai ein Mitstreiter mit einem der freilaufenden Pferde kollidiert und wurde so schwer verletzt, dass ein Helikopter angefordert wurde.

Die Strecke führt einen Bergrücken seitlich hinauf in ein Hochtal. Hier wechseln sich Steigungen mit flachen Passagen ab. Im Kühtai angekommen  gab es bereits die erste Labe. Die Drängerei dort war enorm. Ich hatte noch genug Proviant, schob mein Rad durch die Massen und begab mich auf die Abfahrt.

 

Den Brenner hinauf halte ich in einer schönen großen Gruppe mit .

Am nicht enden wollenden Jaufenpass finde ich zwar meinen Tritt, aber der wird zusehends langsamer. Die ersten Krämpfe meldeten  sich.

Kälter und unangenehmer wird es außerdem mit jedem Höhenmeter. In der Abfahrt beginnt es noch zu regnen und es ist Feingefühl angesagt. Man hängt ständig in den Bremsen.

Ich bleibe zwar in der Abfahrt nach St.Leonhard noch halbwegs trocken, weiß aber was gleich kommt.

 

 

Dann die knapp 30 km Steigung zum Timmelsjoch – die Beine gehen zu und ich mache Pause bei der Verpflegung in Schönau. Die letzten 5 km des Passes sind eine Qual bei einsetzendem Regen und Steigung jenseits der 12 %. die Abfahrt nach Sölden bei starkem Regen, kaum Sicht und rund 5 Grad gaaaanz gemächlich und vorsichtig. Nach 10:53 Std. bin ich am Ziel meiner Träume. Durchgefroren, abgekämpft, aber …glücklich. Einfach ein tolles Erlebnis dieses Rennen.

 

Einen Riesenglückwunsch an meine Mitstreiter Hermine, Christoph, Heimo und Gery. Alle seid ihr Sieger – denn den inneren Schweinehund haben wir alle mehr als einmal auf und vor der Tour besiegen müssen.

 

Ein großes Dankeschön gilt unseren Begleitern Ingrid und Sabine, die uns im Ziel mit trockener Kleidung und heißen Tee versorgten.

 

Absolut positiv: Die Straßen waren perfekt gesperrt und abgesichert. Laut Veranstalter sorgten mehr als 1080 freiwillige Helferinnen und Helfer für die Sicherheit und das Wohl der Fahrer.

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