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Bericht Rosentaler Triathlon

TRIATHLON  |  VERANSTALTUNGSORT: FERLACH  |  DATUM: 03.08.2013  |  BERICHT: BATSCHINSKI GERNOT

 

 

 

 

Ferlach Triathlon am 03.08.2013

0,35/24/6,1

 

 

Schon im Vorfeld war heuer bei der 10. Auflage des Rosental Triathlons in Ferlach/Kärnten eines klar… kolt wird’s net! Es wird ein Hitzerennen werden, ein Wüsten Triathlon sozusagen!

 

Zum Start um 16 Uhr hatte es bereits 39 Grad im Schatten!

Ferlach

Die Schwimmstrecke von 350 m erledigte ich in für mich ganz akzeptablen 8 Minuten 10.

Am Rad (Windschattenfreigabe) ging die Post ab, ein sehr schnelles aber auch unruhiges Rennen.

Die erste Gruppe in der ich war hat sich am Anstieg schnell zerschlagen, irgendwann auf der zweiten Radstreckenhälfte konnte ich aber das Hinterrad eines Staffelfahrers halten. Ok, Puls 175 aber was solls, allein fahren war keine Option! Da verlierst du zuviel Zeit, also beissen!

Kurz vor T2 merkte ich, naja warm is schon… Beim Atmen bekomm ich irgendwie keinen  Sauerstoff mehr, die Wadeln brennen aber nicht von der Anstrengung sondern von der Widerhitze vom Asphalt und zum Trinken hatte ich ja auch fast nichts - mein Elektrolytgetränk am Rad kochte fast. Kein Spaß das zu trinken, verbrennst dir fast die Goschn!

Auf der Radstrecke gabs auch keine Verpflegsstation! Eh supi! Meine Zeit von 44:56 entspricht einem 32er Schnitt, knapp 3 Minuten langsamer als letztes Jahr! Spätestens hier war mir klar, die Gesamtzeit vom letzten Jahr kannst vergessen, ausserdem kommt jetzt die Grillstation in Form von 6,1 km Lauf!

 

Zu Beginn dieser Laufstrecke gabs beim Ausgang von T2 die erste Labestation - 2 Becher Cola und einen Becher Wasser getrunken, 4 Becher Wasser übern Kopf und auf gings…

Kein Rhythmus gefunden, nur Hitze! Es fühlte sich an, als würde dir jemand einen heißen Fön ins Gesicht halten. Nach ca. 2,5 km die nächste aber auch schon letzte Labestation. Hier nur Wasser vorhanden, also einen Becher trinken, 6 Becher als Kühlung übern Kopf.

Jetzt kam die gefürchtete Gerade am Draudamm – Hitze pur! Ich dachte da nur noch an die Krimmler Wasserfälle, ans kühle Naß und an die Gischt die es dort gibt. Wieso Krimmler? Fragts mich das bloß nicht, wie gesagt 39 Grad! Da halluziniert man schon ein bisserl….

 

Irgendwie hab ich dann doch einen Laufrhythmus gefunden, konnte ab der Hälfte sogar ein wenig schneller laufen und finishte dann in einer Zeit von 1:31:38.

9 Minuten langsamer, aber dafür 15 Grad mehr als letztes Jahr - 172. Platz von 278.

Laufzeit war 35:32 bedeutet einen Schnitt von 5:40 aber das war mir heute wirklich schon egal…

 

Zielbier geschnappt und eine halbe Stunde im See gelegen – unbezahlbar!

Wüsten Triathlon survived!

 

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