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Bericht 14. Achenseelauf

LAUF 23,2 KM  |  VERANSTALTUNGSORT: PERTISAU |  DATUM: 01.09.2013  |  BERICHT/FOTOS: LEITOLD MANFRED

14. Achenseelauf

 

Am 1. September 2013 war es wieder soweit: Die 14. Auflage des Achenseelaufs (23,2 km) stand bevor. Wie schon die Jahre zuvor freute ich mich schon eine ganze Weile auf diesen schönen und spektakulären Lauf.

 

Doch heuer stand der Lauf anfänglich unter keinem guten Stern. Zunächst mussten wir eine Stunde warten, bis wir unser Zimmer beziehen konnten, und beim Auspacken meiner Sachen habe ich entdeckt, dass ich mein Glücksband zu Hause vergessen hatte.

Doch die Pechsträhne riss nicht ab.

Beim Abholen meiner Startnummer am Vortag des Laufes wurde mir erklärt, dass meine Startnummer nicht vorhanden ist. Zwar war diese auf der Liste vom Hersteller und Veranstalter angeführt, bloß finden konnte die Nr. 2000 niemand. So musste ich mich mit einer Nachnennnummer ohne Namen zufriedengeben. „Was kommt da noch alles auf mich zu ?“, dachte ich mir.

 

Am Tag des Rennens selbst hatte ich aber ein sehr gutes Gefühl. So habe ich mich wie immer gut auf den Lauf vorbereitet und stand pünktlich um 10:00 Uhr bei der Karwendelbahn in Pertisau am Start.

Und dann ging es auch schon los: Gleich von Anfang an fand ich einen guten Rhythmus und konnte in einer kleinen Verfolgergruppe der Kenianer mitlaufen.

Die ersten 5 km bis Maurach haben wir in sehr guten 16:30 min geschafft. In diesem Tempo - trotz Gegenwind - ging es auch bis Achenkirch (km15) weiter. Ab Achenkirch wurde die Strecke allerdings zunehmend schwieriger, denn hier beginnt eine Art Berglauf mit Steilklippen, die wieder zurück nach Pertisau führt.

Da es mittlerweile auch stark zu regnen angefangen hatte wurde es durch die rutschigen Steine und Holzstufen noch schwerer und vor allem gefährlicher zu laufen. Dies wurde einigen Läufer/innen zum Verhängnis, die schließlich von kleineren Stürzen Blessuren davontrugen.

Ich kam aber gut und unverletzt über diese schwere Sektion und konnte auch einige Läufer/innen überholen. Nur eine Läuferin konnte ich nicht besiegen, Andrea Mayr, unsere Berglaufeuropameisterin – unglaublich was Sie Bergauf für ein Tempo gehen kann.

 

Nach diesem schweren Teilstück wurde es auf den letzten 2,2 km bis zum Fischergut in Pertisau wieder flach. Dieser Teil der Strecke ist mein absoluter Lieblingsabschnitt. Das Ziel schon fast vor Augen holte ich noch einmal alles aus mir heraus und machte volles Tempo.

So konnte ich 2 Positionen Verbesserung im Endklassement erzielen. Die letzten 300 m sind für mich jedes Mal der reinste Genuss, denn die Strecke ist links und rechts mit sehr vielen Zuseher/innen gesäumt, die alles beim Anfeuern geben.

 

Das Ziel habe ich in einer Zeit von 1:27:52 hinter 5 Kenianern, einem jungen Österreicher und Andrea Mayr als Achter in der Gesamtwertung erreicht.

Das hat für meine Altersklasse sogar den 3. Rang bedeutet.

 

Anfangs konnte ich die Zeitanzeige kaum glauben, denn ich habe meine Vorjahreszeit um fast 7 min unterbieten können. Die Unannehmlichkeiten der Vortage waren somit schnell vergessen.

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